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St. Corona am Schöpfl

Von St. Corona auf den Schöpfl

St. Corona (Heiliger Brunnen, Wallfahrtskirche) – Matraswarte am Gipfel des Schöpfl (893 m) – Schöpflhütte – auf dem Anstiegsweg zurück nach St. Corona.

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2 1/4 Stunden Gehzeit, 7 km, 340 Höhenmeter, der breite Weg ist durchgängig gut markiert, derzeit keine Einkehrmöglichkeiten (Corona-Virus), Trinkwasser beim Heiligen Brunnen in St. Corona.
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57 Fotos auf Facebook – 8. April 2020

St. Corona am Schöpfl

Pilger zogen im 12. Jahrhundert in diese abgelegene, unbewohnte Gegend – Heiligenbrunn genannt – um durch die wundersamen Kräfte des dortigen Heiligen Brunnens Linderung und Heilung zu erfahren. Alte Krücken und Votivgaben sind noch heute in der Kirche zu sehen. Um 1444 wurde eine hölzerne Kapelle am Ort der Quelle errichtet und vom Passauer Bischof der heiligen Corona geweiht.  Die jetzige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde  1772 vollendet.
Schmankerlwirtin – Gasthaus in St. Corona



Auf den Schöpfl

Der beite Weg ist durchgängig gut markiert.




Schöpfl (893 m)

Vom der Matraswarte am  höchsten Berg des Wienerwalds hat man eine wunderschöne Aussicht in die Kalkalpen (Schneeberg, Rax, Schneealpe, Göller und Ötscher), in die Voralpen und den Wienerwald.




Zurück nach St. Corona






Anreise

Mit dem Auto über die Aussenringautobahn, danach über Klausen.Leopoldsdorf (Abfahrt Alland) oder über den Hafnerberg (Abfahrt Mayerling).

   

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Frühlingspaziergänge – Frühling im Wienerwald
Wandern im Wienerwald – Angelos Touren
Ausflugsziele Wienerwald– Baden, Perchtoldorf, Mödling, Berndorf, Wallfahrtsorte, Wandern im Wienerwald 

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Aquädukt der Wiener Hochquellenwasserleitung

Lainzer Tiergarten – vom Gütenbachtor zum Laaber Tor

Durch den Lainzer Tiergarten vom Gütenbachtor zum Laaber Tor. Zurück außerhalb der Tiergartenmauer auf dem Weg „rund um den Lainzer Tiergarten“ (rundumadum-Markierungen) vorbei an einem Aquädukt der Wiener Hochquellenwasserleitung zum Gütenbachtor.

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ca. 2 Stunden Gehzeit, 8 km, keine Einkehrmöglichkeiten, der Weg ist durchgängig gut markiert, das Aquädukt der Wiener Hochquellenwasserleitung liegt unmarkiert etwas abseits des Weges an der Tiergartenmauer. Öffnungszeiten des Tiergartens beachten, im Tiergarten sind Hunde und Räder verboten!
Lainzer Tiergarten – Öffnungszeiten, Infos …
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43 Fotos auf Facebook – 4. April 2020

Durch den Lainzer Tiergarten




Rund um den Lainzer Tiergarten









Anreise

Parkplätze beim Gütenbachtor.
 

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Frühlingspaziergänge – Frühling im Wienerwald

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Adonisröschen

Frühlingsspaziergänge

Frühling im Wienerwald

Erholsame Spaziergänge am südwestlichen Wiener Stadtrand und in der Thermenregion.

Vom Gütenbachtor zum Laaber Tor

Aquädukt der Wiener Hochquellenwasserleitung

Lainzer  Tiergarten – vom Gütenbachtor  zum Laaber Tor, 4. April 2020

Burg Liechtenstein und Felsensteig Mödling

Parkplatz bei der Burg Liechtenstein (an der Kreuzung Maria Enzersdorf – Gießhübl – Hinterbrühl) – Schwarzer Turm – Felsensteig – Kanzel – Pfefferbüchsel – Parkplatz

Burg Liechtenstein

21 Fotos auf Facebook – 3. April 2020

Wasserleitungsweg von Thallern nach Gumpoldskirchen

Parken beim Freigut Thallern (Zufahrt von der Straße von Guntramsdorf nach Gumpoldskirchen). Der Wasserleitungsweg nach Gumpoldskirchen ist wenig frequentiert, der Weg von Gumpoldskichen nach Pfaffstätten wesentlich stärker. Der gesamte Weg ist sehr sonnig. Zurück am besten am selben Weg.

Freigut Thallern

67 Fotos auf Facebook – 2. April 2020

Von Liesing nach Kalksburg

Entlang der Liesing vom Liesinger Bahnhof nach Kalksburg.

Liesing
26 Fotos auf Facebook – 28. März 2020

Perchtoldsdorfer Heide

Zu erreichen mit der Straßenbahnlinie 60 Endstation Rodaun oder mit dem Auto (Parkplätze in der Perchtoldsdorfer Sonnbergstraßestraße).

Perchtoldsdorfer Heide
10 Fotos auf Facebook – 19. März 2020

Maurerberg

Parkplätze am Ende der Witteensteinstraße, am Ende der Maurer Lange Gasse und am Ende der Anton-Krieger-Gasse.


Frühling  am Maurerberg – 18. März 2020, 13 Fotos auf Facebook

Entlang der Liesing

Einstiegsmöglichkeiten in Alterlaa,  in Liesing und in Atzgersdorf.

Frühling in Liesing  – 14. März 2020, 10 km durch den südlichsten Wiener Bezirk

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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper: Rundgang

Der Rundgang wird leider nicht mehr angeboten. Die Schautafeln finden Sie hier

Rundgang

62 Fotos auf Facebook – 21. März 2021












Staatsoper im Video-Stream

Online-Spielplan

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Sehenswürdigkeiten

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Frühling

Frühling in Liesing


 Von Alterlaa entlang der Liesing nach Liesing.  Durch die Wohnanlage auf dem Gelände der ehemaligen Liesinger Brauerei hinauf auf den Sauberg und über das Zentrum von Atzgersdorf zurück zur Liesing.
54 Fotos auf Facebook – 14. März 2020

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Entlang der Liesing


Liesinger Brauerei



Atzgersdorf



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Fernwärme Spittelau

Spittelau und Lichtental

Fernwärme Spittelau von Friedensreich Hundertwasser

Fernwärme Spittelau von Friedensreich Hundertwasser

Von der Kreuzung Währinger Straße/Nussdorfer Straße stadtauswärts bis zur Alserbachstraße. Vorbei am Franz- Josefs-Bahnhof zur Friedensbrücke.  Am Donaukanal bis zur  Gürtelbrücke.  Vorbei an der U4 Spittelau und der Fernwärme (umgestaltet von Friedensreich Hundertwasser) über den Liechtenwerder Platz in die Liechtensteinstraße. Stadteinwärts bis zur Lichtentalergasse. Hier in Lichtental wurde Franz Schubert geboren und in der Lichtentaler Pfarrkirche getauft. Von der Pfarrkirche auf der Marktgasse zurück zur Alserbachstraße.

Foto-Tour

33 Fotos auf Facebook – 2. März 2020

Friedensbrücke

Friedensbrücke

Fernwärme Spittelau

Blick vom Donaukanal zur Fernwärme Spittelau

Gürtelbrücke

Gürtelbrücke

Fernwärme Spittelau

Fernwärme Spittelau

Zum Blauen Einhorn

Beim Haus „Zum Blauen Einhorn“ in die Lichtentalergasse

Pfarrkirche Lichtental

Pfarrkirche Lichtental

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Kraftwerk Freudenau

Vom Zentralfriedhof in die Lobau

 

Vom Zentralfriedhof (Tor 2) zum Kaiser-Ebersdorfer Friedhof. Entlang der Meidlgasse, die Kaiser-Ebersdorfer Straße queren.  Die Schmidgunstgasse und Zinnergasse entlang bis nach Neu Albern. Von Neu Albern entlang der Freudenauer Hafenstraße über die Donau zum Kraftwerk Freudenau. Entlang der Donauinsel durch das Naturschutzgebiet Toter Grund über die Steinspornbrücke zur Bussstation Biberhaufenweg beim „Roten Hiasl“.

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2 Stunden Gehzeit, 8 km, Öffi-Anreise/Abreise.  Der Weg ist gut markiert (Wegweiser rundumadum, Markierung gold und margenta). Einkehrmöglichkeit unterwegs im „Himmel und Wasser“ auf der Donauinsel (im Winter geschlossen) und nach der Tour in der  Safari Lodge an der Neuen Donau (bei der Busstation Biberhaufenweg).
Rundumadum – in 7 Tagen rund um Wien
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52 Fotos auf Facebook – 1. März 2020

Vom Zentralfriedhof zum Kraftwerk Freudenau


Vom Kraftwerk Freudenau zur Busstation Biberhaufenweg







Anreise

Abreise

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Musikverein Brahms-Saal

Musikverein – Tag der offenen Tür

Vor 150 Jahren wurde der Musikverein feierlich eröffnet. Am Samstag, dem 29. Februar, wurde bei offenen Türen und freiem Eintritt das Jubiläum gebührend gefeiert.
Tag der offenen Tür – Programm …. 

Goldener Saal




Brahms- Saal


Gläserner Saal


Steinerner Saal

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Theater und Konzerte

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Stephansdom

Durch die Innenstadt

 

Vom Karlsplatz zum Schottentor

Karlsplatz (U1, U2, U4) – Albertina Modern – Musikverein – Ring – Staatsoper – Kärntner Straße – Stephansplatz (U1, U3)  – Graben – Naglergasse – Freyung – Schottengasse – Schottentor (U2, U3).

Foto-Tour

41 Fotos auf Facebook – 24. Februar 2020






Fastenzeit in St. Stephan –
Objekte von Erwin Wurm







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FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 224 Le grand chemin, 1955 Belvedere, Wien Foto: Belvedere, Wien/Johannes Stoll © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

Hundertwasser und Schiele – bis 10. Jänner im Leopold Museum

IMAGINE TOMORROW

Am 19. Februar 2020 jährte sich der Todestag Friedensreich Hundertwassers (1928–
2000) zum zwanzigsten Mal. Als Maler, Vorkämpfer der Ökologiebewegung und Gestalter von Lebensräumen prägte er die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Wenig bekannt ist die intensive Beschäftigung des Künstlers mit der Person und dem Werk Egon Schieles (1890–1918).
Infos, Führungen, Öffnungszeiten …

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 107 Selbstbildnis, 1951 Aquarell auf grundiertem Packpapier, 41 × 33 cm Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 107 Selbstbildnis, 1951 Aquarell auf grundiertem Packpapier, 41 × 33 cm Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

Der am 15. Dezember 1928 als Friedrich Stowasser in Wien geborene Künstler überlebte mit seiner jüdischen Mutter die Diktatur des Nationalsozialismus und die Shoah. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entschied sich Stowasser für den Künstlerberuf und schrieb sich an der Akademie der bildenden Künste in Wien ein. Im Wintersemester 1948/49 studierte er drei Monate in der Klasse von Robin Christian Andersen, bevor er später in die Klasse des Schiele-Freundes Albert Paris Gütersloh wechseln wollte. Zeitgleich entdeckte Stowasser in Ausstellungen und in Büchern die Kunst der Wiener Moderne: Vor allem Egon Schiele sollte in den folgenden Jahren eine zentrale Bezugsfigur für den international agierenden Künstler werden. Schiele war schon bei seinen Zeitgenossen für seine charakteristische Strichführung, seine Flächengliederung und sein tonales Kolorit berühmt. Die Selbststilisierung Schieles zum Propheten fand in Hundertwasser ebenso Widerhall wie die Darstellung der beseelten Natur.

EGON SCHIELE 1890–1918 Selbstbildnis mit hochgezogener nackter Schulter, 1912 Öl auf Holz, 42,2 × 33,9 cm Leopold Museum, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger

EGON SCHIELE 1890–1918 Selbstbildnis mit hochgezogener nackter Schulter, 1912 Öl auf Holz, 42,2 × 33,9 cm Leopold Museum, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger

Hundertwasser: Ich liebe Schiele

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 170 Le jardin des morts heureux, 1953 Öl auf weiß grundierter Pressfaserplatte mit „baguette électrique“, 47 × 58,5 cm Privatsammlung © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 170 Le jardin des morts heureux, 1953 Öl auf weiß grundierter Pressfaserplatte mit „baguette électrique“, 47 × 58,5 cm Privatsammlung © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

Auf Basis seiner Notizen und Tagebücher verfasste Hundertwasser um 1950/51 den
poetischen Text Ich liebe Schiele. Der Künstler war für den jungen Maler aus Wien ein „Vater“ und Kunst eine „neue Religion“. Als er 1949 durch Italien und Nordafrika reiste und nach Paris übersiedelte, schrieb Hundertwasser unzählige Briefe an seine Mutter nach Wien. Diese lassen den Weg Hundertwassers vom suchenden und lernenden Kunststudenten zum selbstsicheren Künstler lebendig werden. In diesen Dokumenten legte er seine Überlegungen zur Kunst dar, schrieb Listen mit seinen Lieblingskünstlern und nannte immer wieder den Namen Egon Schiele. Als er in Paris angekommen war, musste Hundertwasser entdecken, dass Schiele dort ein Unbekannter war. Daraufhin ließ er sich von seiner Mutter Publikationen über Schiele nachsenden, die er an seine Freunde verschenkte. Hundertwassers Liebe zu Schiele währte ein Leben lang. Auch noch nach der Selbstfindung als Künstler 1950 sah er sich mit der Kunst Schieles verbunden und noch in seinen späten Lebensjahren hingen Reproduktionen von dessen Werken in Hundertwassers Wohn- und Arbeitsräumen – sowohl in Venedig als auch in Neuseeland.

EGON SCHIELE 1890–1918 „Waldandacht“ II, 1915 Öl auf Leinwand, 100 × 120 cm Kunsthaus Zug, Stiftung Sammlung Kamm Foto: Kunsthaus Zug, Alfred Frommenwiler

EGON SCHIELE 1890–1918 „Waldandacht“ II, 1915 Öl auf Leinwand, 100 × 120 cm Kunsthaus Zug, Stiftung Sammlung Kamm Foto: Kunsthaus Zug, Alfred Frommenwiler

Welchen Schiele lernte Hundertwasser kennen?

Friedrich Stowasser, der sich ab Mitte Mai 1950 Hundertwasser nannte, reagierte seit 1948 auf eine sich im Aufbruch befindliche Ausstellungspolitik, die auf die Wiederentdeckung der Wiener Moderne setzte. Bereits im September 1945 postulierte die Gedächtnisausstellung Klimt, Schiele, Kokoschka, organisiert von der Österreichischen Kulturvereinigung in den Räumen der Neuen Galerie, sowie im Herbst 1946 die Großausstellung Österreichische Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, dass Schieles Werk der „vorläufige Endpunkt“ der österreichischen Kunst wäre. Daher präsentierte die wiedereröffnete Albertina im Frühjahr/Herbst 1948 erste monografische Ausstellungen mit Zeichnungen von Gustav Klimt und Egon Schiele. Schiele war in diesem Sommer auch der Vertreter Österreichs auf der Biennale von Venedig, der ersten nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hundertwasser konnte als Jugendlicher an mehreren Stellen in Wien auf das Werk von Egon Schiele stoßen: Ausstellungen, Bücher, Grafikmappen und Zeitungsberichte würdigten die Leistungen des inzwischen zum Mythos stilisierten Malers und Grafikers.

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 224 Le grand chemin, 1955 Belvedere, Wien Foto: Belvedere, Wien/Johannes Stoll © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 224 Le grand chemin, 1955 Belvedere, Wien Foto: Belvedere, Wien/Johannes Stoll © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

Die Begeisterung für Schieles Gemälde und virtuose Strichführung begleitete Hundertwasser ein Leben lang. Doch für welche Konzepte und Werke Schieles begeisterte sich Hundertwasser? Beide nutzten Selbstdarstellungen, um sich als Künstler und seherisch begabte Persönlichkeiten zu inszenieren. Die Ausstellung im Leopold Museum zeigt erstmals, welche Verbindungen zwischen Hundertwassers Spiralen und Schieles „Tote Mutter“ I, zwischen Stadt- und Naturvorstellungen beider Maler existieren.

EGON SCHIELE „Tote Mutter“ I, 1910 Leopold Museum, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger

EGON SCHIELE „Tote Mutter“ I, 1910 Leopold Museum, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger

Hundertwasser und die menschengerechte Architektur

Seit 1967 trat Hundertwasser für das „Anrecht auf die Dritte Haut“ ein, demonstrierte gegen den Rationalismus in der modernen Architektur und baute sich ein altes Holzschiff zur Regentag um. Dachbewaldung, individuelle Fassadengestaltung und Baummieter wurden Anfang der 1970er-Jahre zu Hundertwassers wichtigsten Anliegen einer menschen- und umweltgerechten Architektur. In den Folgejahren stellte Friedensreich Hundertwasser international aus, realisierte Architekturprojekte in aller Welt und engagierte sich mit zahlreichen Interventionen für ökologische und gesellschafts politische Belange. Er schuf Originalgrafiken und entwarf Gegenstände des täglichen Lebens. Der österreichische Künstler starb am 19. Februar 2000 an Herzversagen an Bord der Queen Elizabeth 2. auf hoher See. Hundertwasser wurde auf seinem Land in der Bay of Islands nackt und ohne Sarg begraben. Über seiner Ruhestätte wurde ein Tulpenbaum gepflanzt.

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 622 Der Nasenbohrer und die Beweinung Egon Schieles, 1965 Mixed media, 116 × 73 cm Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1928–2000 622 Der Nasenbohrer und die Beweinung Egon Schieles, 1965 Mixed media, 116 × 73 cm Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

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